• Physikalische Zusammenhänge

Beobachtung

Ihnen ist bestimmt schon einmal aufgefallen, dass z. B. Wasser und Öl unterschiedliche Konsistenzen haben, denn das Öl fließt langsamer und wirkt zäher als das Wasser. Die Viskosität beschreibt genau diese Eigenschaft, die Zähigkeit eines Stoffes.

Also die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Stoffes, d.h. Flüssigkeiten mit einer hohen Viskosität (dickflüssig) sind weniger fließfähig als Flüssigkeiten mit einer niedrigen Viskosität (dünnflüssig). Alle Flüssigkeiten weisen eine interne Reibung zwischen Molekülen auf, die das Fließverhalten bestimmt. Dabei ist die Viskosität abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie z.B. der Temperatur oder der Dichte und wird unterteilt in die kinematische - und die dynamische Viskosität.


Kinematische Viskosität

Die kinematische Viskosität ergibt sich aus dem Verhältnis der dynamischen Viskosität und der Dichte. Die Krafteinwirkung wird dabei nicht berücksichtigt, sie spielt keine Rolle und ist nur für Newtonsche Flüssigkeit geeignet (Newtonsche Flüssigkeiten behalten unabhängig von wirkenden Kräften ihre Viskosität bei). Die kinematische Viskosität ist abhängig vom Stoff und der Temperatur des Stoffes und wird in der Einheit MilliPascalsekunde mPaS angegeben.


Dynamische Viskosität

Bei der dynamischen Viskosität wird die Bewegung einer Flüssigkeit unter Berücksichtigung von Krafteinwirkung gemessen. Ist sie dabei von der Geschwindigkeit abhängig nennt man sie Nicht-Newtonsche Flüssigkeit (Nicht-Newtonschen Flüssigkeiten verhalten sich unter Belastung anders und verändern ihre Viskosität).